Veranstaltungen und Neues
Ein glückliches und gesundes neues Jahr!
Die Gustav Mahler Vereinigung Hamburg wünscht Ihnen ein glückliches und gesundes neues Jahr!
Das letzte Jahr endete ja mit Jason Starrs großartigem Film über Mahlers Symphonie der Tausend - das Publikum im ausverkauften großen Saal des Abaton war begeistert (Fotos siehe unten). Freuen Sie sich nun mit uns auf zahlreiche spannende Veranstaltungen wie
• 18.1. 2026 | 16 Uhr | „Trostes Süße labt auch dein Herz“ - Wege zur Erlösung bei Wagner und Mahler | Konzert mit Transkriptionen für zwei Klaviere und Mezzo
• 12.02.2025 | Elmar Lampson und Daniel Kühnel im Gespräch | Vom „Lied von der Erde“ zu einem „Lied von den Menschen“
• 28.03.2026 | 17 Uhr | Symphoniewerkstatt zur 5. Symphonie von Gustav Mahler | Clubraum der Carl-Toepfer-Stiftung
18.1. 2026 | 16 Uhr | „Trostes Süße labt auch dein Herz“ - Wege zur Erlösung bei Wagner und Mahler
Wir laden Sie herzlich ein zu der Veranstaltung
Trostes Süße labt auch dein Herz“ - Wege zur Erlösung bei Wagner und Mahler
am Sonntag | 18.1. 2026 | 16 Uhr
Lilly-Giordano-Saal des Hamburger Konservatoriums | Lilly-Giordano-Stieg 1, 22763 Hamburg-Ottensen
Werke von Richard Wagner und Gustav Mahler (zum Teil in Fassungen für 2 Klaviere von Hermann Behn)
Einführung: Frank Sarnowski und Albrecht Schultze
Ausführende:
Christiane Behn, Klavier | Emiliano Ramniceanu, Klavier | Iris Vermillion, Mezzosopran
Eintritt frei, Spenden erwünscht!
Eine Kooperation zwischen Gustav Mahler Vereinigung Hamburg, Richard Wagner Verband Hamburg und Hamburger Konservatorium
Der eine schrieb Opern, die oft sinfonisch klingen, der andere Sinfonien, dramatisch und groß wie Opern. Ihr gemeinsames Thema: Erlösung! Beide verstanden Musik als ein Medium, das existentielle Fragen berührt: die Überwindung von Leid, Schuld und Vergänglichkeit. Für Wagner ist Erlösung Liebe, Tod oder spirituelles Erwachen, für Mahler Jenseits und die Transzendenz des Unendlichen. Beide haben ihre eigene Tonsprache, obwohl Mahler ohne Wagner nicht zu denken wäre.
Das Konzert setzt Auszüge aus beider Werk nebeneinander, um die thematische Gemeinsamkeit aufzuzeigen, die Sehnsucht nach Licht. Die musikalische Grundlage bieten die einzigartigen Klaviertranskriptionen von Hermann Behn (1857-1927).
Samstag | 28.03.2026 | 17 Uhr | Symphoniewerkstatt | Clubraum der Carl-Toepfer-Stiftung
Dr. Albrecht Schultze und Fabian Frommknecht bringen Ihnen hier die Fünfte Symphonie von Gustav Mahler näher – einer Symphonie in fünf Sätzen für großes Orchester. Berühmtheit erlangte vor allem der vierte Satz der Symphonie, das nur von Streichern und Harfe gespielte "Adagietto", das Luchino Visconti für seine Verfilmung der Thomas Mann-Novelle "Tod in Venedig" benutzte.
Eintritt frei! Spenden erwünscht.
Vgl. dazu die Website der Münchner Philharmoniker:
„Nach den vier großen Vokalsymphonien, in denen er Bezug auf sein eigenes Liedschaffen wie die "Lieder eines fahrenden Gesellen" und die Lieder "Aus des Knaben Wunderhorn" nahm, distanzierte sich Mahler zunächst von dem Einbezug des Gesangs in die Symphonik und schuf drei große Instrumentalsymphonien. "Die Symphonie muss etwas Kosmisches an sich haben, muss unerschöpflich wie die Welt und das Leben sein, wenn sie ihres Namens nicht spotten soll", verkündete Mahler, als er sich im Sommer 1901 an die Konzeption seiner 5. Symphonie machte. Diese Hinwendung zur Welt und damit zum Diesseits steht im Kontrast zu der Jenseitsbezogenheit der vier ersten Symphonien wie auch zu den zur gleichen Zeit entstandenen "Kindertotenliedern" und markiert zugleich den Beginn eines neuen symphonischen Stils. Noch gewaltiger als bisher präsentiert sich hier der Orchesterapparat - die teils sechsfache Blechbläser-Besetzung empfanden Zeitgenossen als "Schwere eines Eisenpanzers" - und auch die formale Anlage steigert sich ins Überdimensionale: Allein das Scherzo zählt über 800 Takte und für die Aufstellung der Themen und Motive beanspruchte Mahler einen eigenen Satz, den er als "Trauermarsch" dem eigentlichen Geschehen voranstellte. ....."
