Dezember 2019

v.l.n.r.: A. Odefey, A. Schultze, Jason Starr, I. Steifensand; Foto: G. Bastians

Anlässlich der Europäischen Erstaufführung der Dokumentation über Gustav Mahlers Erste Symphonie (USA 2019) im Abaton ehrte die Gustav Mahler Vereinigung Hamburg den amerikanischen Regisseur Jason Starr für seine Verdienste um Gustav Mahler mit der Ehrenmedaille der Mahler Vereinigung.

Starr hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich anwesend zu sein und sich den Fragen des Publikums zu stellen. Und ganz offensichtlich spielt Gustav Mahler in seinem Leben eine wichtige Rolle. Nicht nur Mahlers Erster Symphonie (Titel "Mahler´s Titan. The Romance, Death and Triumph of a Young Musician") und den Liedern eines fahrenden Gesellen ("On Mahler´s Songs of a Wayfarer" (USA 2019hat er einen dokumentarischen Film gewidmet, sondern bereits 2011 Mahlers zweiter Symphonie, der Auferstehungssymphonie  (Titel: Of Love, Death And Beyond).

 

Michaela Schuster und Simone Young, Foto Dr. Albrecht Schultze; mit freundlicher Genehmigung der beiden Künstlerinnen

Gustav Mahlers Kantate „Das klagende Lied“ erlebte vor über 100 Jahren in Wien ihre späte Uraufführung. Die dreiteilige Fassung dieses frühen Werkes von Gustav Mahler wurde nun erstmals am 4. Dezember in der Oper von Sydney (Australien)  unter Simone Young aufgeführt. Young war von 2005 bis 2015 Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin der Philharmoniker Hamburg.

Die renommierte Mezzo-Sopranistin Michaela Schuster gibt mit dem weiblichen Hauptpart in "Das klagende Lied" ihr Ausstralien - Debut. Sie ist der Mahler Vereinigung Hamburg seit vielen Jahren eng verbunden.