Foto: Arnd Hoffmann (2018)

Am 8. April 2018 trafen sich die Mitglieder der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung und würdigten ihr 30jähriges Jubiläum – von einem damaligen Gründungsmitglied dazu herzlich beglückwünscht – wählten ihren alten neuen Vorstand für weitere drei Jahre und standen dem Fotografen Arnd Hoffmann Modell für ein aktuelles Foto (die fehlenden Herren Peter Krause und André Podschun werden noch ergänzt).

Der Abend wurde gekrönt durch ein wunderbares Konzert mit Liedern Gustav Mahlers und seiner Wiener Zeitgenossen (Korngold, Mahler, Marx, Schönberg, Schreker und Zemlinsky). Annika Mendrala bereitete den Zuhörern sowohl sängerisch als auch durch ihre charmante Moderation ein schönes Erlebnis, einfühlsam begleitet von Matthias Veit, dem renommierten und vielseitigen Lied- und Konzertbegleiter. Eingebettet in die Lieder des Fin de siècle beleuchteten Bernd O. Rachold und Dr. Albrecht Schultze Erich Wolfgang Korngolds Hamburger Jahre mit einer Fülle an Informationen und Bildern und zeichneten den Kosmos um Korngold nach. Ein umfassenderer Korngold-Aufsatz von A. Schultze findet sich in Band 3 der Mahler Studien - „Mahler und die Spiritualität“.

Im Anschluss an ihre Mitgliederversammlung lädt die Gustav Mahler Vereinigung Hamburg am 8. April 2018, 18 Uhr, zu einer Veranstaltung in den Lichtwarksaal (Neanderstr. 22, 20459 Hamburg) ein:


  1. Den Anfang macht der bebilderte Vortrag von Bernd O. Rachold und Albrecht Schultze: Er befasst sich mit „Korngold als composer in residence in Hamburg (1919-1921 und 1927)“.

  2. Es folgt der Liederabend „Fin de siécle – Gustav Mahler und seine Zeitgenossen“ mit Liedern von Erich Wolfgang Korngold, Alexander Zemlinsky, Josef Marx, Arnold Schönberg, Franz Schreker und Gustav Mahler.

Mitwirkende:
Annika Mendrala (Sopran) – Matthias Veit (Klavier)

Wir laden Sie herzlich ein zu dem Jahresauftakt der Gustav Mahler Vereinigung am

Freitag, 2. Februar 2018 um 19:00 Uhr,
Lichtwarksaal im KomponistenQuartier, Neanderstraße 22. 

Prof. Dr. Johann Peter Vogel beleuchtet in seinem Vortrag den „deutschen“ Pfitzner und Gustav Mahler und stellt sein Buch „Seltsamste Mischung von wirklicher Größe und Intoleranz – Hans Pfitzners politisches Denken" vor (am 06.06.2017 beim Schott Verlag erschienen). 

Der Vortrag wird begleitet von Liedern von Hans Pfitzner und Gustav Mahler.

Die mit der Gustav Mahler Vereinigung eng verbundene und weltweit bekannte Mezzosopranistin Michaela Schuster hat nahezu das komplette Programm ihres Benefiz-Liederabends für das Gustav Mahler Museum vom 16. Oktober 2016 in der kleinen Laeiszhalle in Hamburg gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Veit etwas später in Marienmünster erneut gesungen, als CD live aufgenommen und jetzt aktuell bei Oehms Classics als ihre zweite Lieder-CD veröffentlicht.

Michaela Schuster sang für die Gustav Mahler Vereinigung Hamburg anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Vereinigung 2013 einen Liederabend im Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Aktuell ist die Künstlerin in München zu hören. Sie singt an der Bayerischen Staatsoper in „Il Trittico“ von Giacomo Puccini die „Principessa“ in „Suor Angelica“ und die „Zita“ in „Gianni Schicchi“ unter Maestro Kirill Petrenko.

Buchcover - mit freundlicher Genehmigung des Schott Verlags

Der Musikwissenschaftler Constantin Floros (er hatte eine Professur für Musikwissenschaft an der Universität Hamburg von 1967 bis 1995 inne) kann auf ein langes, erkenntnisreiches und erfülltes Berufsleben zurückblicken. In diesem Sommer ist seine wissenschaftliche Autobiographie erschienen. Prof. Dr. Dr. hc. mult. Constantin Floros ist Ehrenpräsident der Mahler Vereinigung, unter seinen zahlreichen Publikationen finden sich allein vier Werke über Gustav Mahler.

In seinem neuesten Buch geht Constantin Floros der Frage nach, warum er, nach Prüfung der etablierten wissenschaftlichen Thesen, eine Außenseiterposition einnahm. Dabei besetzt Floros den Begriff nicht negativ, sondern deutet ihn als einen Perspektivwechsel.

Sehrrahn Deern. Foto: Bergedorfer Schiffahrtsgesellschaft

Leider ausverkauft!

Das KomponistenQuartier Hamburg lädt herzlich ein zu einer musikalischen Barkassenfahrt. Folgen Sie Johann Adolf Hasses Spuren und seiner Musik. Er wanderte seinerzeit zwecks weiterer musikalischer Ausbildung von Bergedorf nach Hamburg. Wir nehmen das Schiff und können seine wunderbare Musik unterwegs genießen.

 

Einschiffung: 14.45 Uhr.
Bergedorf, Anleger Serrahnstr. 1 (5 Min Fußweg zur S-Bahn Bergedorf)
Fahrpreis inkl. Musik und Moderation: 35 Euro

An Bord werden Kaffee, Kuchen und Getränke angeboten.

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Vortrag mit Klangbeispielen

“Ein componierendes Ehepaar”?

Zur Autorschaft einer unpublizierten Liedfassung des sog. Erntelieds in der Handschrift Gustav Mahlers

am Mittwoch, den 27.09.2017 um 19.30 Uhr

Lichtwarksaal im KomponistenQuartier Hamburg, Neanderstr. 22

Referent: Prof. Dr. Jörg Rothkamm (Universität Tübingen)

Sopran: Christina Gansch (Staatsoper Hamburg)

Klavier: Cord Garben.

 

 

Kent Nagano - Foto: Felix Broede_2015_9

Podiumsgespräch mit Kent Nagano, Dieter Rexroth und Manfred Osten

Montag, 9. Oktober 2017, 18 Uhr, Kleiner Saal der Elbphilharmonie

 

Bereits 2014 hatte Kent Nagano allen Pessimisten in Sachen Zukunft der klassischen Musik mit seinem Buchtitel gleichen Namens zugerufen: Erwarten Sie Wunder!

Inzwischen meldet sogar das Statistische Bundesamt deutliche Anzeichen eines Trendwende-Wunders im Klassikbetrieb. In welche Richtung weist dieses Wunder?

Foto: Dr. Manfred Osten

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Förderverein Christuskirche Othmarschen und der Mahler Vereinigung laden wir Sie herzlich ein zu einem

Vortrag von Dr. Manfred Osten zu dem Thema "Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan". Zur Aktualität des Gustav Mahlerschen Goetheverständnisses.

in der Christuskirche Othmarschen

Roosens Weg 28 | 22605 Hamburg

am Dienstag | 10.Oktober 2017 | 20:00 Uhr

Eintritt frei.

Manfred Osten dazu: „Gegenüber Alma hat Gustav Mahler die Schlussszene des Faust mit den Worten gedeutet: „Das Ewig-Weibliche hat uns hinangezogen-Wir sind da-Wir ruhen-. Welches Goethe-Verständnis schließt diese kongeniale Deutung ein? Welche Aktualität verbindet sich mit Mahlers Vertonung dieser Idee des "Ewig-Weiblichen" in der 8. Symphonie für die Nachgeborenen im 21.Jahrhundert?“

v.l.n.r.: Achim Buch, Franz Willnauer, Gerd Wameling; Foto: Gabriele Bastians

An diesem vergnüglichen Nachmittag im Heine Haus am 7. Mai kamen Mahlerianer und Freunde von Lesungen gleichermaßen auf ihre Kosten: Die Schauspieler Achim Buch (Hamburg) und Gerd Wameling (Berlin) entfalteten gekonnt das „Trauerspiel in 30 Briefen“, in dem Gustav Mahler versuchte, Willi Birrenkoven, einen der zu der Zeit renommiertesten deutschen Tenöre, von Hamburg nach Wien zu engagieren. Die Lesung wurde von Franz Willnauer, österreichischer Theaterwissenschaftler und Buchautor, konzipiert und in klugen Hintergrund- und Ergänzungstexten zu einem wunderbaren Ganzen gemacht, in dem auch erhellende Schlaglichter auf Mahlers Aufgaben als Direktor der Wiener Hofoper abseits seines künstlerischen Wirkens geworfen werden.